Münster fördert Projekt

Mehr Fachwissen für die Wohnberatung
MÜNSTER. Selbstständig leben? Für die einen ist das eine Selbstverständlichkeit, für andere eine große Herausforderung: Menschen mit zunehmendem Alter, Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen benötigen häufig Hilfe bei alltäglichen Dingen, so dass das Leben alleine nicht möglich ist. „Für viele Handgriffe im Haushalt gibt es technische Lösungen, die das selbstständige Leben zu Hause vereinfachen oder gar erst ermöglichen”, berichtet Marcus Hopp, der sich mit seinem Kompetenzteam der Technischen Assistenz Tilbeck (TAT, Stift Tilbeck GmbH) genau um diese Lösungen kümmert und dazu berät. Die Stadt Münster wird das Projekt nun für drei Jahre fördern, so dass das Fachwissen der TAT auch in die Wohnberatung des städtischen Sozialamtes einfließen kann. „Wir beraten Menschen, die im Alltag Unterstützung benötigen, und stellen ihnen technische Lösungen vor.

Zum Beispiel einen Herdsensor. Dieser erkennt eine Brandgefahr und schaltet automatisch den Strom des Kochfeldes ab”, stellt Hopp eine lebenswichtige Lösung aus seinem Repertoire vor. Neben der individuellen Beratung begleitet die Technische Assistenz auch die Anschaffung der Hilfsmittel und den richtigen Umgang mit deren Technik, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch den ständigen Fortschritt in der technischen Hilfe für den Haushalt erweitere Hopps Team immer wieder sein Know-how und kenne die neuesten Möglichkeiten. So könne für jeden Einzelnen eine gute Lösung gefunden werden. Die Stift Tilbeck GmbH ist ein Unternehmen des Sozial- und Gesundheitswesens und bietet als Dienstleisterin Hilfen und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und Menschen im Alter an. Sie betreibt Einrichtungen an den Standorten Münster, Nottuln, Senden, Billerbeck, Havixbeck und Tilbeck.